04.08.2026 Vaillant

Heizungsförderung 2026: Warum sich Schnelligkeit jetzt auszahlt

Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, die alte Heizung auszutauschen, sollte jetzt genau hinschauen. Seit dem 21. Juli 2026 gelten neue Regeln für die staatliche Heizungsförderung (BEG),die es in sich haben. Wer länger wartet, kann – je nach Regelstand und Zeitpunkt der Antragstellung – für dieselbe Maßnahme einen geringeren Zuschuss erhalten.  Was sich konkret geändert hat, wie sich der Zeitpunkt der Antragstellung je nach Situation finanziell auswirken kann und wie euch beispielsweise eine Wärmepumpe von Vaillant bei der Planung eines förderfähigen Heizungstauschs unterstützen kann, erfahrt ihr hier.

⇥ Was sich bei der Förderung geändert hat

Bisher galten für die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) über lange Zeit stabile Bedingungen. Das ist jetzt vorbei: Es gibt eine sogenannte Degression, also eine schrittweise Absenkung der Förderung im Halbjahresrhythmus. Nach aktuellem Stand liegen die maximal förderfähigen Kosten für den Heizungstausch bei 28.000 Euro – ab dem 1. Februar 2027 sollen sie alle sechs Monate um jeweils 750 Euro sinken. Nach aktuellem Stand sinkt der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus, der für den Austausch einer alten, funktionierenden Heizung gezahlt wird, schrittweise von aktuell 16 Prozent und soll zum 1. August 2028 auslaufen. Nach aktuellem Stand ist ein Effizienzbonus von bisher 5 Prozent entfallen.

⇥ Wer je nach Voraussetzungen stärker profitieren kann

Familien und Geringverdiener - Neu ist auch, dass die Förderung stärker sozial gestaffelt ist. Nach aktuellem Stand richtet sich der Einkommensbonus nach dem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen: Bis 30.000 Euro sind nach aktuellem Stand 40 Prozent Bonus vorgesehen, zwischen 30.001 und 40.000 Euro 30 Prozent und zwischen 40.001 und 50.000 Euro 10 Prozent. Nach aktuellem Stand wird Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt ein rechnerischer Freibetrag von 10.000 Euro auf das Einkommen angerechnet. Dadurch können auch Haushalte mit etwas höherem Einkommen noch in eine günstigere Förderstufe rutschen. Nach aktuellem Stand ist die Förderung – abhängig vom Einkommen – auf maximal 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten gedeckelt.

Was bedeutet das konkret für euren Geldbeutel?

Ein Rechenbeispiel macht den Unterschied deutlich: In einem Beispiel mit Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro lag die maximale Fördersumme bis Juli 2026 bei 21.000 Euro (70 Prozent von 30.000 Euro förderfähigen Kosten). Nach der Reform können es nach aktuellem Stand bis zu 22.400 Euro (80 Prozent von 28.000 Euro) sein – je nach künftigem Regelstand kann dieser Betrag ab Anfang 2027 sinken, bei gleichzeitig sinkenden förderfähigen Kosten. Wer ohnehin plant, in den nächsten Jahren die Heizung zu erneuern – zum Beispiel durch eine Wärmepumpe von Vaillant –, kann bei einem späteren Antrag je nach Förderstufe, Zeitpunkt und Regelstand einen geringeren Zuschuss erhalten.

⇥ Was zeitlich noch zu beachten ist

Ein wichtiger Punkt für die Planung: Wer den Einkommensbonus beantragen möchte, muss aktuell etwas Geduld mitbringen. Der entsprechende Einkommensnachweis kann nach aktuellem Stand voraussichtlich erst ab Januar 2027 bei der KfW eingereicht werden.Nach aktuellem Stand ist eine Auszahlung des Bonus vor diesem Zeitpunkt nicht möglich, auch wenn der Antrag selbst schon früher gestellt wird.

Früh informieren und Planung rechtzeitig starten

Auch nach der Reform kann der Heizungstausch nach aktuellem Stand je nach Voraussetzungen weiterhin gefördert werden, allerdings werden die Bedingungen in den kommenden Jahren schrittweise verschärft. Wer eine neue Heizung plant, die je nach Stromquelle und Auslegung erneuerbare Energie nutzen kann – wie etwa eine Wärmepumpe von Vaillant –, sollte sich daher frühzeitig über die aktuell gültigen Fördersätze informieren. Der Vaillant Fördergeldservice sowie Vaillant Fachpartner vor Ort unterstützen dabei, die individuell mögliche Fördersumme abzuschätzen und die Antragstellung nach aktuellem Stand vorzubereiten.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier

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